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Beitrag |
   
Birger Hahn
Mitglied
Nummer des Beitrags: 4 Registriert: 05-2006
| | Veröffentlicht am Sonntag, 04. Februar 2007 - 22:43 Uhr: |
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Hat jemand Erfahrungen was alles auf einen zukommt wenn man sein Auto, welches man hier gekauft hat mit nach Deutschland nimmt? Ich werde aller Vorrausicht im September dieses Jahres wieder nach Deutschland zurückkehren und würde gerne ein Auto mitnehmen, welches ich mir letzte Woche hier gekauft habe. Es ist ein Gebrauchtwagen mit einem Kelley Blue Book Wert von weniger als $800. Genau kann ich es nicht sagen, da das Auto nur noch bis 1988 dort geführt wird, meiner ist aber en 85’er. Zugegeben, das hört sich jetzt etwas seltsam an aber ich suche so ein Auto schon ein Jahr lang und hab nun endlich eins gefunden, dass noch relativ gut in Schuss ist, bin extra deswegen nach Kentucky runter gefahren. Es ist ein Pontiac Fiero, der hier nur all zu oft belächelt wird aber mir gefällt die Karre einfach irrsinnig gut . Die Autos wurden auch seiner Zeit in Deutschland vertrieben aber sind nur sehr schwer, in gutem Zustand zu bekommen und speziell das 85’er Modell so gut wie überhaupt nicht. Also wer hat Erfahrung beim Überführen von einem KFZ nach Deutschland. Primär interessieren mich die Frachtkosten und wie ich das Auto vom Hafen nach Hause (nähe Frankfurt/Main) bringen kann. Kann ich mit der US-Zulassung mein Auto kurzfristig in Deutschland bewegen. Wenn ja, wie sieht es versicherungstechnisch aus, was muss ich da beachten, denn „no fauld insurance“ ist offensichtlich nicht das richtige für Deutschlands Straßen. Freue mich über jegliche Info Danke Birger |
   
Anja Kubessa
Mitglied
Nummer des Beitrags: 10 Registriert: 10-2006
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 07. Februar 2007 - 09:40 Uhr: |
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Hallo Birger, schreib mir doch mal ne E-Mail, ich kann Dir bestimmt ein paar Tips gebe, an wen Du Dich wenden kannst. Grüsse, Anja e-Mail: akubessa@gmx.de |
   
Christiane
Sponsor
Nummer des Beitrags: 31 Registriert: 04-2006
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 07. Februar 2007 - 09:59 Uhr: |
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Hallo Birger. Kann Dir zwar nicht allzu viel weiterhelfen. Aber ich weiß, dass man ein Auto mind. 1 Jahr besessen haben muss um in Dtl. nicht Einfuhrumsatzsteuer-pflichtig zu werden. Außerdem gibts mit eingeführten Wagen leichter Schwierigkeiten bei TÜV und ASU. Gruß Christiane |
   
Astrid
Sponsor
Nummer des Beitrags: 15 Registriert: 04-2006
| | Veröffentlicht am Dienstag, 06. März 2007 - 09:38 Uhr: |
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Hallo Jeanette, wir nehmen auch ein Auto mit zurück und uns wurde gesagt, dass es mindestens ein halbes Jahr in unserem Besitz sein muss, egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen. Zoll und Einfuhrumsatzsteuer entfällt, da es sich bei dem Umzugsgut um unseren Hausrat handelt und das Auto gehört da dazu. Kosten entstehen dann beim TÜV und dem evtl. Umbau von Scheinwerfern und Auspuffanlage etc. Grüsse, Astrid (Beitrag nachträglich am 06., März. 2007 von Astrid editiert) (Beitrag nachträglich am 06., März. 2007 von Astrid editiert) |
   
Melanie Schiefele
Mitglied
Nummer des Beitrags: 12 Registriert: 03-2006
| | Veröffentlicht am Dienstag, 27. März 2007 - 17:11 Uhr: |
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Soviel ich weiss gibt es einen deutschen TUEV in Livonia. Wir haben Freunde die mit Auto fuer 2 Jahre nach Deutschland ziehen und die meinten das waere nicht allzu teuer dort alles machen zu lassen. Ansonsten haben wir schon ein Auto per Schiff zu meinen Eltern geschickt und es war kein Problem, hat 3.5 Wochen gedauert und auch der Zoll war alles undramatisch. Der Umbau hat damals 700 Euro gekostet. Gruesse Melanie |
   
Sabine
Mitglied
Nummer des Beitrags: 6 Registriert: 05-2006
| | Veröffentlicht am Samstag, 14. April 2007 - 12:43 Uhr: |
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Hallo Melanie, handelt es sich bei dem "deutschen TÜV" in Livonia um den wirklichen, richtigen DEUTSCHEN TÜV, oder vielmehr um eine Firma die das Auto dann so herrichtet, dass es in Deutschland vom TÜV abgenommen werden kann? Wenn Du dazu mehr Hinweise hast, wäre es nett wenn Du Dich nochmal kurz meldest. Wann habt Ihr denn Euer Auto umbauen, bzw. nach Deutschland verschiffen lassen? Gruß Sabine |
   
Alex Keller
Sponsor
Nummer des Beitrags: 91 Registriert: 02-2006
| | Veröffentlicht am Samstag, 14. April 2007 - 12:53 Uhr: |
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hallo an alle die ein auto nach de ueberfuehren moechten. ich weiss das es eine niederlassung des tuv rheinland in plymouth gibt, vielleicht bringt das ja etwas bei den ganzen fragen die ihr habt. http://www.us.tuv.com Detroit Office 46979 Five Mile Road Plymouth, MI 48170 TEL: 734-207-9852 800-283-5418 FAX: 734-207-9877 email: pok_in_usa@yahoo.de
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Claudia Wigger
Mitglied
Nummer des Beitrags: 10 Registriert: 02-2007
| | Veröffentlicht am Freitag, 07. September 2007 - 17:04 Uhr: |
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Hallo, vielen Dank für obige Infos, das hat auch uns sehr weiter geholfen. Ich habe allerdings noch eine Frage: hat in letzter Zeit jemand sein Auto von hier nach Bremerhaven schiffen lassen und weiss wieviel das kostet, bzw. kann uns eine Spedition empfehlen? Vielen Dank Claudia |
   
Birger Hahn
Mitglied
Nummer des Beitrags: 5 Registriert: 05-2006
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 07. Februar 2008 - 18:37 Uhr: |
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Hier noch mal kurz ne Info nach dem ich und mein Auto nun wohlbehalten in Deutschland angekommen sind :-) Das Auto zählt als Umzugsgut und ist somit Zollfrei, wenn es mindestens 6 Monate auf einen zugelassen ist (Zulassungsdatum nicht Kaufdatum!) und wenn für mindestens 12 Monate der „Gewöhnlichen Wohnsitz“ außerhalb von Deutschland war, oder man es zumindest vor hatte. Z.B. wenn man einen Arbeitsvertrag über 2 Jahre hat, muss dann aber aus nicht vorhersehbaren Gründen wieder zurückkehren... Bei einem Gebrauchtwagen ist es nicht verkehrt wenn man einen Kaufvertrag hat. Es reicht aber auch eine Kopie des Vorbesitzer-Title oder wenigstens noch den Namen und Anschrift des Vorbesitzers. Dies interessiert weniger den Deutschen Zoll, beschleunigt aber die Ausfuhr aus den USA. Hier sei auch noch anzumerken, klemmt z.B. das Kofferraumschloss einer Limousine oder fehlt gar der Schlüssel, dann wird diese mit einem ca. 1m Langem Universalschlüssel geöffnet und das sieht danach Ziemlich hässlich aus :-( Da man den original Title dem Speditionsunternehmen in den USA übergibt, sollte man sich vorher unbedingt eine „public notarized copy“ (z.B. bei einem UPS Office) anfertigen lassen, wenn dies die Spedition nicht schon ohnehin für ihre Zwecke verlangt, dann halt noch eine mehr anfertigen lassen für sich selbst. Denn wenn der Title verloren geht und man hat keine „Beglaubigte Kopie“, dann hat man ein Problem in Deutschland. Was man nun noch braucht ist eine seriöse Spedition. Nach zwei, eher nicht überzeugenden Telefonaten mit lokalen Speditionen habe ich mich entschlossen mich mal in Deutschland umzusehen und beim durchstöbern des Internets, insbesondere in US-Car Foren stieß ich dann öfters auf die Fa. Interfracht (www.interfracht.de), die wohl in der Szene recht bekannt zu sein scheint. Ein Anruf und ich fand mich gleich bestens Aufgehoben, denn diese Leute haben nicht nur langjährige Beziehungen zu Speditionen (US/De) und Redereien sondern dort weis man auch bestens bescheid auf was man bei der Überführung speziell nach Deutschland beachten muss. Die Preise für meinen Wagen waren $850 Seefracht, 280 Euro Entladen in Bremerhafen. Wenn man keine Lust hast den Zoll selbst abzuwickeln dann erledigen die das auch für 80 Euro, wobei 20 Euro davon allein schon die Zollbearbeitungsgebühr selbst ist. Es soll zwar eine triviale Angelegenheit sein, aber verbunden mit sehr viel Wartezeit... Nun ja, im grunde ist das auch schon alles was an Transportkosten auf einen zukommt, wenn man das Auto dann an den US-Hafen (z.B. New York) fahrt und in Bremerhaven abholt. Da der Mensch aber ein faules Lebewesen ist und ich in dieser Hinsicht voll und ganz Mensch bin :-) habe ich mir das Auto von Haustür zu Hafen und von Hafen zu Haustür bringen lassen. Auch hier kann man den Service von Interfracht in Anspruch nehmen und man muss sich quasi um nichts kümmern. Der Transport von Troy nach New York hatte $650 gekostet und von Bremerhaven nähe Frankfurt (60 km Südlich) 260 Euro. Sehr von Vorteil, insbesondere wenn man nicht persönlich die Zollabwicklung vornimmt ist eine Ab- und Anmeldebestätigung vom Einwohnermeldeamt, die spätestens dann bei Interfracht sein sollte, wenn das Auto im Hafen steht. Hat man sich bei der Ausreise aus Deutschland nicht abgemeldet, so kann man das auch noch rückwirkend tun. Klingt etwas seltsam aber bei mir hat es problemlos funktioniert. In Deutschland angekommen muss das Auto unverzüglich zugelassen werden, wenn der verbleib des Fahrzeuges in Deutschland vorgesehen ist. Also mit dem US license plate ein wenig umherfahren is nicht! Zwar hat man speziell bei US Fahrzeugen eine Karenzzeit, wegen den in der Regel anfallenden Umbaumaßnahmen gemäß der StVO, jedoch ist dies alles mit Vorsicht zu genießen. Man muss davon ausgehen, dass im Schadensfall keine Deckung durch die US-Versicherung besteht. Alleine wegen der in Michigan geltenden „no fault“ Regelung kann das eigentlich nur zu Problemen führen. Im grunde ist die Zulassung auch kein Problem, man besogt sich beim TüV Süd eine Technisches Datenblatt für seinen PKW (88-140 Euro), damit zum TüV für ne Vollabnahme nach §21, Fahrzeugbrief in empfang nehmen, damit zur Zulassungsstelle, Anmelden, fertig... Nur wird das so reibungslos nur in den wenigsten Fällen klappen. Hauptknackpunkt ist oft die Beleuchtung. Denn die Beleuchtung vorne muss ein EU konformes Prüfzeichen besitzen, die Blinker müssen „richtig“ Blinken und vor allen Dingen orange sein (ab Bj. 70)! Side markers abklemmen... Das muss alles nicht zum großen Problem werden aber was tun wenn das Auto nicht vor Bj. 70 ist, die Blinker rot sind und es keinen Umbausatz auf orange Blinker gibt? Für den TüV ist das kein Problem, bei ATU gibt’s Aufbaublinker mit Tüv-Zulassung für 20 Euro... aber wie sieht das denn bitte an einem Sportwagen aus? Nun ja, einige Autos haben ja auch in den USA orange Blinker und es werden auch immer mehr, dann bleibt es höchstwahrscheinlich nur beim Tausch des Blinkerrelais. Der Tacho, sollte mindestens als zweite Angabe auch km haben. Laut StVO sollte dieser sogar eine rote Markierung bei 30 und 50 km/h haben.... Selbst so unscheinbare Dinge wie eine Abschleppöse (min. vorne) kann angekreidet werden. Neben der Beleuchtung und Tacho in km/h liegen mit unter viele Dinge schlicht und ergreifend im Ermessen des jeweiligen Sachverständigen und können, müssen aber nicht zum Problem führen. Im allgemeinen kann man auch sagen dass man beim TüV um die Ecke mit mehr Widerstand rechnen muss als bei Prüfern die sich mit US-Fahrzeugen auskennen. Hier mal als Info: http://www.tuev-sued.de/auto_fahrzeuge/zulassungen_import/import_von_fahrzeugen/ importfahrzeug-richtlinie Nur um oben stehenden Frage ergänzend zu beantworten, an der Abgasanlage, sprich Auspuff muss nichts verändert werden wenn diese original ist. |
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